
Dass die bekannte britische Anlagemünze eine römisch anmutende Dame zeigt, ist kein Zufall: Britannia ist schon seit römischer Zeit die Personifizierung der britischen Inseln bzw. eines Teils derselben. Bei dieser goldenen Version handelt es sich allerdings um eine Sammleredition mit einem Motiv, das von dem der Anlagemünze mit dem Ausgabejahr 2026 abweicht. Aus einer Zehntelunze Gold geprägt, hat diese Britannia eine Auflage von nur 500 Stück.
In Sachen Götter setzten die Römer eher auf Quantität. Zur bis heute bekannten Riege rund um Jupiter gesellten sich auch viele „spezialisierte“ oder lokale Gottheiten. Einen genius loci, den Geist des Ortes, gab es quasi überall. In der Provinz Britannien wurde er in Form von Britannia verehrt. Helm, Schild und Dreizack trug sie schon damals, wie antike Artefakte belegen. Nach dem Rückzug der Römer wurde es erst einmal still um die kämpferische Dame. Doch im 19. Jahrhunderte erlebte sie eine Renaissance als patriotisches Symbol und wurde auch wieder auf Münzen geprägt. Die britische Flagge zierte nun ihren Schild. Den Dreizack behielt man bei, schließlich passte er gut zu Großbritannien als Seemacht.

Die Goldmünze zeigt Britannia an der Küste, wie sie nach Feinden Ausschau hält, um die britischen Inseln vor ihnen zu beschützen. Schäumende Wellen und eine einsame Säule bilden den Hintergrund. Unten sind die Werte „Majesty, Justice and Peace“ eingraviert. Die Goldmünze hat einen Durchmesser von 16,50 Millimetern und einen Feingehalt von 999,9/1000. Sie enthält 1/10 oz Feingold. Der Nennwert von zehn Pfund ist umseitig zu finden. Das Porträt von König Charles III. ziert die Wertseite. Der Münzrand ist geriffelt. Die in höchster Proof-Qualität geprägte Britannia-Münze wird gekapselt, im Etui und mit einem Echtheitszertifikat ausgegeben.
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