
Schon mal eine Dukati, eine Tauernschecke oder eine Nera Verzasca gesehen? Alle drei gehören zu den über 300 Ziegenrassen, die es heute weltweit gibt. Welche Wild- oder Hausziege als Vorbild für das Motiv der Platinmünzen aus der Lunar-Serie III der australischen Perth Mint gedient hat, ist nicht bekannt. Fest steht, dass die Bullion-Version aus einer Unze des Edelmetalls eine Auflage von 5000 Exemplaren hat.
Ziegen gehören zu den ältesten Nutztieren der Menschheitsgeschichte. Sie liefern Milch, Fleisch und manche von ihnen sogar Wolle – etwa die Kaschmir- und die Angoraziege. Darüber hinaus können sie in unwegsamem Gelände weiden, wo sie anders als Schafe auch Büsche und Hölzer abfressen. Eigentlich ist die Ziege also ein Allroundtalent, allerdings wurden im Laufe der Jahrtausende viele verschiedene Rassen gezüchtet, die besonders viel Milch oder Fleisch liefern oder besonders robust sein sollten. Ursprünglich stammt die Ziege aus Asien. Es ist also keine Überraschung, dass gerade dieses nützliche Tier einen Platz im Lunar-Zyklus bekommen hat.

Die Ziege auf dem Motiv der Platinmünze ist seitlich abgebildet. Stolz steht sie auf einem Felsen und reckt den Kopf mit dem üppigen Ziegenbart in die Höhe. Über ihr ist das passende chinesische Schriftzeichen zu sehen. Die Bullionmünze aus 1 oz Platin hat einen Feingehalt von 99,95 Prozent. Der Durchmesser liegt bei 32,6 Millimetern. Der Münzrand ist geriffelt. Die Wertseite zeigt das Porträt des Königs Charles III. von Dan Thorne über dem Nennwert von 100 Dollars. Ausgabeland ist Australien. Die in Stempelglanz-Qualität geprägten Anlagemünzen werden gekapselt ausgegeben. Zum Jahr der Ziege gibt es von der Perth Mint außerdem Goldmünzen und Silbermünzen.
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