
Hier findet die Klischeevorstellung eines US-Amerikaners Ausdruck auf Silber: der Cowboy auf seinem treuen Pferd, der mit seinem Gewehr ein nicht zu erkennendes Ziel anvisiert. Ist es ein Büffel oder ein Bösewicht? Das bleibt der Vorstellung der Numismatik-Fans überlassen. Passend zum 250. Geburtstag der USA können sie sich mit der Silberprägung eine Prise Wild-West-Feeling nach Hause holen.
Widerstandsfähigkeit, Mut und Pioniergeist soll das Motiv laut Prägeanstalt symbolisieren. Dafür steht bis heute der Cowboy. Tatsächlich war die Arbeit der Viehhirten, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkt zum Einsatz kamen, ein harter Job. Die Cowboys mussten also tatsächlich widerstandsfähig und mutig sein. Und sie arbeiteten an der Grenze der damaligen USA, denn der Westen war zum Großteil noch nicht erschlossen. Von Texas im Süden bis Montana im Norden erstreckten sich Graslandschaften, die für die Rinderzucht gut geeignet waren. Damit angefangen hatten übrigens die Spanier. Die Cowboys waren auch keineswegs nur angelsächsische Amerikaner. Mexikaner, Schwarze und die Nachfahren der Ureinwohner wurden oft für den schlecht bezahlten Job rekrutiert.
Die Ausrüstung des Cowboays mit dem typischen Hut und dem Gewehr, wie sie auf der Silberprägung zu sehen ist, ist durchaus authentisch. Die Sammlerstücke enthalten jeweils 1 oz Feinsilber bei einem Feingehalt von 999,9/1000. Sie haben einen Durchmesser von 38,8 Millimetern und sind in Stempelglanz-Qualität geprägt. Umseitig findet man in der Mitte das Logo der Scottsdale Mint mit einem gekrönten Löwenkopf.
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