
Was würde besser zur gruseligsten Nacht des Jahres passen als ein Klassiker des Schauerromans? In der Silbermünzen-Serie Gothic Horror der britischen Royal Mint ist jetzt die zweite Ausgabe zu haben. Der nach Blut dürstende Graf Dracula war bereits an der Reihe, auf ihn folgt Frankensteins Monster. Die Bullionmünze für alle furchtlosen Investoren hat eine Auflage von 50.000 Exemplaren.
Eine Reise mit schrecklich schlechtem Wetter und dann noch in der Gesellschaft des skandalumwitterten Lord Byron – kein Wunder, dass der jungen Mary Godwin – später Shelley – 1816 in der Schweiz gruselige Ideen kamen! Jedenfalls soll sie auf dieser Reise die Idee für ihren bekannten Roman „Frankenstein – The modern Prometheus“ entwickelt haben, der 1818 erschien. Der Name bezieht sich auf einen jungen Wissenschaftler, der es schafft, aus Leichenteilen in einem nicht näher beschriebenen Verfahren eine Kreatur zu erschaffen und dieser Leben einzuhauchen. Seine eigene Schöpfung macht ihm Angst und er flieht vor ihr, doch das Monster folgt ihm. 1931 wurde die Geschichte mit Boris Karloff als Monster verfilmt, mehrere weitere Adaptionen folgten.

Auf dem Motiv der Silbermünze sind die Nähte am Körper der Kreatur deutlich zu erkennen. Die Haut spannt sich über Knochen und Muskeln. Lange Haare rahmen das Gesicht ein, um das elektrische Blitze zucken. Oben ist randläufig der Titel Frankenstein’s Monster verzeichnet. Die Silbermünze hat einen Durchmesser von 38,61 Millimetern und einen geriffelten Rand. Die Wertseite zeigt das Porträt von König Charles III. Geprägt aus 1 oz Feinsilber mit einem Feingehalt von 999/1000 trägt sie den Nennwert von 2 Pfund. Sie ist in Stempelglanz-Qualität geprägt.
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