Wer zieht schneller als sein eigener Schatten? Ganz klar, das kann nur Lucky Luke! Für Fans der Comic-Legende gibt es jetzt eine passend kolorierte Sammelmünze aus dem Herkunftsland des Cowboys. Erfunden wurde der nämlich nicht in Amerika, sondern im beschaulichen Belgien. Die Auflage des Sammlerstücks in Blister-Verpackung liegt bei 7.500 Exemplaren.
Maurice de Bevere alias Morris dachte sich den Cowboy in den 1940er Jahren aus. Lucky Luke und sein schlaues Pferd Jolly Jumper, das sich selbst satteln kann, der Spürhund Rantanplan und die Dalton-Brüder wurden ein Welterfolg. Viele Texte stammen von René Goscinny, dessen Name von den Asterix-Abenteuern bekannt ist. Im Lauf der Jahrzehnte beugte sich der Erfinder manchmal dem Zeitgeist und gewöhnte Lucky Luke zum Beispiel in den 80ern das Rauchen ab. Der Popularität der Geschichten tat das keinen Abbruch.
Auf dem Motiv der Kupfer-Nickel-Münze hat der Cowboy einen Grashalm zwischen den Lippen. In bekannter Pose lehnt er lässig auf seinem Pferd. Im Hintergrund ist ein großer Kaktus zu sehen. Die Blisterverpackung zeigt weitere Figuren aus den Geschichten, darunter die vier Daltons, die wie Orgelpfeifen nebeneinander stehen. Das Sammlerstück hat ein Gewicht von 12 Gramm und einen Durchmesser von 30 Millimetern. Es trägt den Nennwert von 5 Euro. Die Wertseite zeigt die Europakarte. Ausgabeland des in Stempelglanz-Qualität hergestellten Sammlerstücks ist Belgien.
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