Wer bisher angenommen hat, bei dem Ausdruck Riesenhirsch handele es sich um eine Beleidigung, wird mit der neuen Silbermünze der Serie Megafauna eines Besseren belehrt. Diese zeigt nach dem Höhlenlöwen eben jenen großen Vertreter der Geweihträger, Megaloceros giganteus. Das Sammlerstück in Stempelglanz-Prägung beeindruckt mit einem dynamischen Motiv und hat eine limitierte Auflage von 5000 Exemplaren.

Die Forschung geht heute davon aus, dass noch vor rund 7000 Jahren Riesenhirsche der Gattung Megaloceros in Europa lebten. Sie wurden auch auf Höhlenmalereien dargestellt, etwa in Lascaux in Frankreich. Wahrscheinlich machten die Menschen Jagd auf das große Wild, das man sich etwa so groß wie einen heutigen Elch vorstellen kann – jedoch wesentlich kräftiger. Die Riesenhirsche erreichten etwa ein Gewicht von 1,5 Tonnen und trugen ein Geweih mit einer Spannweite von deutlich über drei Metern mit sich herum. Entsprechend kräftig mussten die Nackenmuskeln sein. Wie seine überlebenden Verwandten warf allerdings auch der Riesenhirsch das Geweih jedes Jahr ab.
Der Megaloceros auf dem Motiv der Silbermünze trägt seine beeindruckenden Schaufeln und scheint sie gegen einen Konkurrenten zu schwingen. Die Bäume im Hintergrund veranschaulichen den gewaltigen Durchmesser des Geweihs. Das Sammlerstück hat einen Durchmesser von 38,61 Millimetern und enthält 1 oz Feinsilber bei einem Feingehalt von 999,9/1000. Liberia ist das Ausgabeland. Die Wertseite präsentiert neben dem Nennwert von 20 Dollars die Übereste des Urzeittiers sowie Fußabdrücke aller Tiere, die in der Serie erscheinen. Geprägt in Stempelglanz-Qualität, wird sie gekapselt und mit Echtheitszertifikat ausgegeben.
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