An der Weltesche Yggdrasil sitzen die drei Nornen und spinnen den Lebensfaden – so berichten es zumindest alte nordische Sagen. Die Germania Mint hat den drei Schicksalsgestalten ein Trio von Silbermünzen gewidmet. Jede Ausgabe hat eine Auflage von 5000 Exemplaren. Nach Urd, der Norne der Vergangenheit, ist als zweite Werdanda an der Reihe, die für die Gegenwart steht.
Der Name der zweiten Norne wird meist mit Verdandi angegeben. In der Form, für die sich die Germania Mint entschieden hat, ist die Verwandtschaft mit dem deutschen Wort „werden“ noch deutlicher. Verdandis Metier ist das, was gerade im Werden begriffen ist, also die Gegenwart. Die Namen der drei Gestalten werden in der Edda genannt, einer bekannten Sammlung nordischer Sagen, die aus dem Mittelalter stammt. Wie gebräuchlich sie in früheren Jahrhunderten waren, lässt sich nicht feststellen. Richard Wagner, der die Nornen in seinem Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ auftreten lässt, vermied es, ihre Namen zu nennen. Sie treten als erste, zweite und dritte Norn auf, wobei die altnordische Singularform verwendet wird.

Auf dem Motiv der Silbermünze ist Werdanda frontal abgebildet. Die Schicksalsfäden liegen in ihrem Schoß und laufen durch ihre Hände. Sie wird von zwei Eimern für das Wasser der Schicksalsquelle flankiert. Die in Stempelglanz-Qualität geprägte Bullionmünze enthält 1 oz Feinsilber und hat einen Feingehalt von 999,9/1000. Die Wertseite zeigt in der Mitte den Doppeladler. Darunter findet man die Nennwertangabe von 5 Mark, in Anlehnung an die deutsche Währung vor der Euro-Einführung. Die Silbermünze hat einen Durchmesser von 38,61 Millimetern und wird inklusive eines Echtheitszertifikats ausgegeben.
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