Nornen auf Silber: Skuld

Der Name lässt es schon vermuten: Die polnische Germania Mint hat sich auf nordische Themen spezialisiert. Neben der Anlagemünze Germania hat sie zum Beispiel Silberbarren mit Göttermotiven im Programm. Auch die Silbermünzen mit den drei Nornen passen gut ins Profil. Sie zeigen die mythischen Schicksalsfrauen. Nach Urd und Werdanda macht Skuld das Trio komplett. Jede Edition hat eine Auflage von 5000 Exemplaren.

Dem Schicksal kann niemand entkommen. In Wagners „Götterdämmerung“ sagt die „dritte Norn“ sogar den Untergang der Götter voraus. Nicht einmal diese stehen über der Schicksalsmacht. Der Name der für die Zukunft zuständigen Frau ist aus der Edda bekannt. Hier wird sie Skuld genannt. Die Ähnlichkeit zum deutschen Wort „Schuld“ ist offensichtlich. Gemeint ist das, was als Folge vorheriger Ereignisse sozusagen zu geschehen hat. Die Nornen planen die Geschicke jedoch nicht, sondern lassen vielmehr das Los entscheiden. Sie sind die neutralen Verkünderinnen des Schicksals.

Urds Blick war nach links in die Vergangenheit gerichtet, Werdandas ging direkt zum Betrachter, Skuld blickt nach rechts in die Zukunft. Sie hält die Schicksalsfäden fest und hat bereits das Messer angesetzt. Ein gruseliges Detail ist ihr mit Totenschädeln geschmückter Gürtel. Die in Stempelglanz-Qualität geprägte Bullionmünze enthält 1 oz Feinsilber und hat einen Feingehalt von 999,9/1000. Auf der Wertseite findet man unter dem Doppeladler die Nennwertangabe von 5 Mark, in Anlehnung an die ehemalige deutsche Währung. Vom Rand her ringeln sich auch hier die Schicksalsfäden über das Motiv. Die Silbermünze hat einen Durchmesser von 38,61 Millimetern und wird inklusive eines Echtheitszertifikats ausgegeben.

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