Cook Islands Bounty – jetzt auch als Kupfermünze

Die Silber– und Goldmünzen mit dem Segelschiff sind bekannt, jetzt gibt es die Cook Islands Bounty auch als Kupfermünze – passend zum gestiegenen Interesse an Investments in das Industriemetall. Die Kupfer-Bounty zeigt das bekannte Motiv und verfügt ebenfalls über den gewellten Hintergrund, der vor einigen Jahren als Sicherheitsmerkmal eingeführt wurde.

Die Bounty wurde im 18. Jahrhundert aufgrund einer Meuterei berühmt. Das Schiff sollte Stecklinge von Tahiti auf die Antillen transportieren, aber nahe den Tongainseln kam es zum Aufstand eines Teils der Mannschaft und der Kapitän wurde gemeinsam mit weiteren Seeleuten in einer Barkasse ausgesetzt. Vor Pitcairn, das zu den Cookinseln gehört, setzten die Meuterer das Schiff auf Grund. Die Inseln im südlichen Pazifik mit der Hauptinsel Rarotonga sind heute ein unabhängiger Staat in freier Assoziierung mit Neuseeland. Seit 2008 (Prägejahr 2009) wird die silberne Anlagemünze mit dem Segelschiff, dessen Wrackteile noch heute in den Gewässern liegen, herausgegeben.

Das Schiff ziert die Wertseite der Münze, die einen Feingehalt von 999/1000 und einen Durchmesser von 39,0 Millimetern hat. Der Nennwert ist mit 10 Cents angegeben. Die in Stempelglanz-Qualität geprägte Kupfermünze zeigt umseitig das Porträt von König Charles III., der das offizielle Staatsoberhaupt der Cook Islands ist. Oberhalb des königlichen Profils ist die Jahreszahl zu finden. Der Münzrand ist geriffelt. Die Bounty bietet eine neue Möglichkeit, in physisches Kupfer zu investieren. Dies wird angesichts der steigenden Preise und des großen Kupferbedarfs der Industrie immer interessanter.

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