
Hat die Münze Österreich die Kammer des Schreckens geöffnet? Na ja, bei Harry Potter sah das Wesen, das darin haust, schon ein bisschen mordlustiger aus: Der Basilisk hat auf der neuen Ausgabe der Serie Fantastische Fabelwesen seinen Auftritt. Mit UV-Licht-Effekt und dem ungewöhnlichen Nennwert von 3 Euro darf sich dieses spannende Sammlerstück zu Troll, Hippokamp und Elfe gesellen. Die Auflage ist auf 65.000 Exemplare limitiert.
Wenn ein Hühnerei von einer Schlange ausgebrütet wird, ist Vorsicht geboten: Daraus schlüpft der König der Schlangen, der Basilisk. Er ist eines der traditionsreichsten und berühmtesten fantastischen Geschöpfe, denn schon in der Antike wurde von ihm berichtet. Halb Hahn, halb Schlange lässt er mit seinem Blick jeden zu Stein werden – und noch schlimmer ergeht es jenen, die der tödliche Hauch seines stinkenden Atems streift! Getötet werden kann der Basilisk nach einer mittelalterlichen Vorstellung, indem man ihm selbst einen Spiegel vorhält. Ein solcher ist auch auf dem Münzmotiv zu sehen, direkt neben dem gefährlichen Wesen, das übrigens den Oberkörper eines prächtigen Hahns und den Schwanz einer Schlange hat.

Mit UV-Licht lässt sich der Basilisk zum Leben erwecken. Dann leuchtet er auf. Ein Schlüssel mit dem Buchstaben F für Fantastische Fabelwesen ziert die Wertseite. Unten ist der Nennwert verzeichnet. Die Kupfer-Nickel-Münze hat einen Durchmesser von 34,0 Millimetern und ein Gewicht von 16 g. Zu der Serie Fantastische Fabelwesen gibt es auch ein passendes Sammelalbum mit Rätseln, das von dem österreichischen Autor Thomas Brezina gestaltete wurde.
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